Richard Riemerschmid (1868-1957)

Richard Riemerschmid zählt zu jenen Künstlern, die sich um 1900 mit dem gesamten Lebensumfeld des Menschen beschäftigten. Obwohl seine große Leidenschaft das Entwerfen von (für die Masse) bezahlbaren Möbeln war, so darf man nicht sein grosses Talent im Kunsthandwerk vergessen.

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Für Villeroy & Boch Mettlach war er als Designer von Bierkrügen einige Jahre lang tätig und entwarf in dieser Zeit beeindruckende Produkte.

Riemerschmid wurde am 20. Juni 1869 als Sohn des Unternehmers Eduard Riemerschmid (1835-1894) und dessen Frau Amalie (1839-1897), geb. Weishaupt, in München geboren. Riemerschmid besuchte das Wilhelmsgymnasium in München und machte 1886 sein Abitur. 1887-1889 verbrachte er an der Akademie für Bildende Künste in München und arbeitete anschließend als freischaffender Künstler und Architekt.

1897 beteiligte er sich bei der Gründung der Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk und 1907 beim Aufbau des Deutschen Werkbundes.

1900 beteiligte er sich an der Weltausstellung in Paris, 1904 an der Weltausstellung in St. Louis (USA) und 1910 an der Weltausstellung in Brüssel.

Von 1912 bis 1924 leitete er die Kunstgewerbeschule in München und von 1926 bis 1931 war er Professor und Direktor der Kölner Werkschulen.

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