Peter Winkel (1866-1932)

Peter Winkel war der erste Mitarbeiter von Villeroy & Boch Mettlach aus dem goldenen Zeitalter, der mich als Sammler beschäftigte. Er war ein guter Freund des Mettlacher Modelleurs Jean-Baptiste Stahl und lebte wie dieser in Mettlach-Keuchingen.

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Per Zufall sah ich eine wunderschöne, große Amphore in einer eBay-Auktion abgebildet und der Verkäufer berichtete sehr leidenschaftlich über den damaligen Obermaler und Leiter der Mettlacher Zeichenschule. Da mich die Amphore interessierte und ich vor einem Kauf gerne mehr über den Künstler, der die beiden Blumenbilder gemalt hat (Signatur mit dem Namen "Winkel" ist auf dem Dekor deutlich sichtbar), wissen wollte, gab ich mich auf die Suche.

Voller Erwartung hoffte ich im geliebten World Wide Web einige Informationen über diesen Künstler zu finden. Doch überraschenderweise fand ich so gut wie nichts. Da halfen auch noch so geschickte Suchwortkombinationen wenig. Lediglich eine kurze Erwähnung auf der Website "Kunstlexikonsaar.de", dass er beim Neubau der Pfarrkirche St. Lutwinus in Mettlach von 1899-1905 während der Restaurierung geholfen haben soll.

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Etappen des Lebens von Peter Wínkel

Geboren       04. Oktober 1866

  • Geburt von Peter Winkel in Wallerfangen (Germany, Saarland) als Sohn des Maurers / Steinhauers Peter Winkel und Anna Berger. Neben dem Sohn hatte das Ehepaar noch eine Tochter 

Ausbildung   01. Oktober 1880

  • Beginn der Lehre bei der Steingutfabrik „Villeroy & Boch“ in Mettlach   und Erlernung der Grundkenntnisse von der Masseaufbereitung bis zum fertigen Endprodukt. Nach bestandener Prüfung erfolgte die Versetzung in die Dekorationsabteilung der Firma, die unter der Leitung von Johann Ludwig (Jean) Beck (1862 - 1938) stand. 
  • Freiwilliger Besuch der werkseigenen Zeichenschule und Weiterbildung an der Münchner Akademie und/oder königlichen Kunst- und Gewerbeschule München. Dieser Schulbesuch kann nicht eindeutig belegt werden. Ein Archiveintrag in Mettlach bezeichnet ihn als Maler der „alten Münchner Schule“ und läßt dies aber vermuten.
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Signaturen von Peter Winkel

Leider existieren nur wenige signierte Dekor-Vorlagen für den Umdruck bzw. handbenmalte Artikel (Krüge, Wandteller, Bowlen ...) vom Obermaler der Mettlacher Steinzeugfabrik Peter Winkel und somit lassen sich ihm bestimmte Entwürfte auch nicht sicher zuordnen. Dies betrifft vor allem Dekore, die vor 1900 von ihm erstellt wurden.

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Nach 1900 war es ihm aber offenbar erlaubt worden, seine Signatur unauffällig auf den von ihm dekorierten Produkten aufzubringen.

Es war das geometrische Symbol eines Winkels und eine optionale 4-stellige Jahreszahl.  Lange war diese Art seiner Signierung im Verborgenen geblieben. Erst der Amerikaner Robert Wilson aus Springville (auch "Mr. Mettlach" genannt) in Kalifornien fand im Jahre 2001 heraus, dass Peter Winkel für seine Dekore diese ganz besondere Signatur verwendete.

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