Heinrich Schlitt

porttraitHeinrich Schlitt (Signaturen: H.S. / Heinr Schlitt / H. Schlitt) wird nicht zu Unrecht als der "Walt Disney des 19. Jahrhunderts" bezeichnet und in der ganzen Welt ist er bekannt als der "Münchner Zwergenmaler", wo er auch die letzten Jahre seines Lebens verbrachte. Für Mettlach-Sammler ruft der Name einen Sturm der Begeisterung aus. Nicht wenige haben den Künstler zum ausschließlichen Sammelobjekt gemacht. 

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Er ist vor allem bekannt für seine Gnomenmalerei, die Darstellung von Zirkusszenen und für seine Vorliebe, eine belebte Natur in seinen Werken abzubilden. Für das Unternehmen Villeroy & Boch reichte die Palette jedoch noch viel weiter. Hier kamen auch Szenen aus der Antike, Ritter, Märchen, belebte Objekte, Allegorien und Trinkszenen zum Einsatz.

Welcher Sammler ist nicht stolz auf ein geritztes (= Chromolith-Verfahren) oder ein mit Umdruck versehenen Kruges bzw. Wandtellers dieses Künstlers. Doch wer war dieser Mann wirklich? Wann wurde er geboren? War er ein "einfacher Sohn" der Stadt München - die Stadt, mit dem der Name Heinrich Schlitt oft in Zusammenhang gebracht wird? Findet man seine Arbeiten lediglich nur auf Bierkrügen und Wandtellern? Viele Fragen, die im folgenden beantwortet werden sollen!

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Heinrich Schlitt als Kinderbuch-Autor

Heinrich Schlitt hatte sich als vielseitiger Künstler einen Namen gemacht. Dass er aber ein Kinderbuch verfasst hat, ist eigentlich nur sehr wenigen bekannt. Doch es blieb leider (so der aktuelle Wissensstand) bei einem einzigen Buch, auch wenn (mein persönlicher Eindruck) die Geschichte und die Illustrationen sehr ansprechend sind und man eigentlich hätte mehr erwarten können. Ob es aber wirklich ein einmaliger Versuch als Kinderbuchautor war, diese Frage bleibt nach wie vor offen.

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Bekannt ist noch, dass er zumindest ein weiteres Buch mit 5 Aquarellen illustrierte. Dieses Buch hat den Titel "Worulf, der Rattenfänger von Hameln" und ist 1881 im Verlag A. Brecht erschienen. Es ist eine Erzählung aus dem 13. Jahrhundert. Die Illustrationen wurden nicht signiert, lassen sich aber Schlitt eindeutig zuordnen, auch wenn er sich darin nicht als den wohlbekannten Humoristen darstellt.

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Nun zu dem eigentlichen, von ihm selbst verfassten Kinderbuch, welches den Titel "Stoffel und die bösen Buben" trägt und 1887 im Verlag Ensslin und Laiblin (Reutlingen) erschienen ist. Dieses Buch umfaßt 28 kolerierte Seiten mit Reimversen und ist unterteilt in 5 Bubengeschichten mit den Titeln: 

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Signaturen von Heinrich Schlitt

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