Jean-Baptiste Stahl

portrait Jean Baptiste Stahl Mettlach 1924Jean-Baptiste Stahl bzw. Johann Baptist Stahl schuf in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Meisterwerke der Reliefkunst.

Ausgehend von ländlichen Themen und Darstellungen der griechischen Mythologie entwickelten sich seine Arbeiten zu eigenen Schöpfungen des Jugendstils.

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Etappen des Lebens von Jean-Baptiste Stahl

Jean-Baptiste Stahl wurde am 20.06.1869 in Oberbetschdorf geboren. Es handelt sich um eine etwa 4000 Seelen zählende Gemeinde im elsässischen Département "Bas-Rhin" in der Region "Grand Est" in Frankreich. Seine Eltern waren Louis Stahl und Marie Anne Braun und er war das 5. von insgesamt 12 Kindern.

Die "Keramikmetropole" Betschdorf ist bis heute bekannt durch seine Keramiktöpfer und bereits 1717 ließ sich dort der erste Töpfer (Familienname Spitz) nieder. Zu Hochzeiten lebten hier 36 Töpferfamilien, die mit dieser Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienten.

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Signaturen von Jean-Baptiste Stahl

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Vom Entwurf zum Objekt

Von einigen Bleistift- und Tuschezeichnungen von Jean-Baptist Stahl lassen sich heute bekannte konkrete Objekte ableiten.

Das hier gezeigte Bildmaterial gehört den Nachkommen der Familie von Jean-Baptiste Stahl und sind urheberrechtlich geschützt. Es darf ohne die explizite Genehmigung der Eigentümer nicht verwendet bzw. verbreitet werden.Die Quellen des hier gezeigten Bildmaterials stammen vom Ur-Enkel des Künstler, Prof. Banko Stahl.

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von Kamee zum Phanolith

Kamee to Phanolith GroupEin großes Problem für den Künstler Jean-Baptiste Stahl bei seinen Reliefarbeiten war das mangelnde Hervortreten von Details. Was nützte die feine Ausarbeitung der Modelle, wenn nach dem Brand der Artikel diese nicht mehr zu erkennen waren.

So arbeitete er lange Zeit unermüdlich daran, die benutzte Masse für seine Modelle zu verbessern. Etwa Mitte 1898 konnte dann eine porzellanähnliche Substanz hergestellt werden, die seine Anforderungen erfüllte.

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Entwürfe von Jean-Baptiste Stahl

Präzise Bleistift- und Tuschezeichnungen dienten Johann Baptist Stahl als Vorbereitung zu seinen Porzellanarbeiten.

Von einigen seiner Objekte existieren kolorierte Werkstattzeichnungen. Sie wurden Ende des zweiten Weltkrieges von seinem Enkel Erich Stahl (* 24. März 1931) aus dem Schutt des Farbrikgebäudes von Villeroy & Boch Mettlach gesichert.

Das hier gezeigte Bildmaterial gehört den Nachkommen der Familie von Jean-Baptiste Stahl und sind urheberrechtlich geschützt. Es darf ohne die explizite Genehmigung der Eigentümer nicht verwendet bzw. verbreitet werden. 

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Musee de la Poterie in Betschdorf

Das Museum für Töpferkunst in Betschdorf veranstaltete im Sommer 2015 eine Ausstellung zu Ehren von Jean-Baptiste Stahl, in der man sich ein Bild über sein Leben und seine künstlerischen Werke machen konnte.

Auch heute sind noch viele seiner Werke im Museum in einer Vitrine ausgestellt und können bestaunt werden.

Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer und eMail-Adresse findet man auf folgendem Plakat zur Exposition, das mir von den Betreuern des Museums (Astrid und Jean-Claude Wolffer) zur Verfügung gestellt wurde.

Astrid und Jean-Claude haben damals gemeinsam mit Christian Stahl (Nachfahre von Jean-Baptiste) die Veranstaltung organisiert und sind auch heute noch sehr engagiert, ihren berühmten "Betschdorfer Sohn" ein Denkmal im Museum zu setzen.

 

Musee de la poterie

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